SCHLIEREN Waggons - WAGI Museum Schlieren

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Sammlung & Historische Produkte

13.224 Schienenfahrzeuge für das In- und Ausland wurden am Standort Schlieren gefertigt. Die Kernbereiche umfassten den Schienenfahrzeugbau, Aufzugbau, Fahrtreppenbau sowie den Karosserie- und Flugzeugbau. Nebengeschäfte waren die Entwicklung und der Bau von Hebebock- und Förderanlagen.
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SCHLIEREN Aufzüge sind weltweit wegen ihrer Entwicklung, Umsetzung und Lauf-beständigkeit bekannt. 1932 führte SCHLIEREN im Versuchsturm die ersten Versuche mit Geschwindigkeiten bis zu 6 m/sec. durch. Dabei zeigte sich, dass Gleichstrom-motoren in Ward-Leonard-Schaltung sich am besten eigneten. 1958 lieferte SCHLIEREN den schnellsten Aufzug der Welt nach Brüssel.

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Bereits im Jahre 1936 konnte SCHLIEREN ihre erste Rolltreppe, einen Lizenzbau aus Deutschland nach Holland liefern. Noch vor Beginn des zweiten Weltkrieges konnten einige weitere Rolltreppen entwickelt und abgeliefert werden. Unter Verwendung von damals modernsten Konstruktionsmaterialien kamen SCHLIEREN Fahrteppen auf der ganzen Welt zum Einsatz.

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In über hundert Bestellungen wurden bereits ab 1900 rund 150 verschiedene Wagentypen für schweizerische Neben-,Tram- und Bergbahnen gebaut. Das Studium all dieser Probleme förderte die technische Entwicklung. Den Auftraggebern sei noch nachträglich gedankt, da ohne ihr Vertrauen das Entstehen unseres Unternehmens kaum denkbar gewesen wäre.

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Bereits um 1900 fertigte die SWS erste Karosserieaufbauten für Kraft- und Transportwagen. Danach wurden in Schlieren ausschliesslich Fahrzeugaufbauten für Auto- und Trolleybusse in Leichtstahlbauweise gefertigt. 1957 gelang der SWS die Entwicklung des ersten Gelenktrollybusses der Schweiz.

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Die ersten Schlieren-Hebeböcke wurden bereits 1901 im Zusammenhang mit einer Rollmaterialbestellung entwickelt. Den Durchbruch erreichten die Schlieren-Hebebocksysteme für Schienen- und Pneufahrzeuge Ende der 1960er Jahre als sie am Automobilsalon Genf vorgestellt wurden.

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1918 wurde in der SWS Schlieren unter der Leitung von Adolf Schaedler und Oskar Bieder mit der SWS C-1 ein Prototyp-Abfangjäger für die Schweizer Luftwaffe erbaut und bis 1919 erprobt. Ab 1936 wurden in Schlieren massgeblich Flugzeugteile für die Luftwaffe hergestellt.

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Im Museum lagern zahlreiche Dokumente und Utensilien aus der 90. jährigen Unternehmensgeschichte der SWS. Die Sammlung umfasst Gründungsurkunden, Verträge, Firmenbücher, Foto- und Filmsammlungen sowie verschiedene Gegenstände aus dem Fabrikalltag.

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