DVZO in Schlieren 2019 - SCHLIEREN Industries

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Das grosse Stadtfest (Schliere-Lacht) und das integrierte 120 Jahre Jubiläum der Wagonsfabrik Schlieren bringen zwischen dem 30.08 - 08.09 2019 zahlreiche historische Highlights auf der Schiene und der Strasse in das Zürcher Limmattal. Am zweiten Festwochenende vom 7. und 8. September 2019 führt auch der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland (DVZO) Extrafahrten von Schlieren nach Killwangen-Spreitenbach durch.

Reisen wie zu
Urgrosselterns Zeiten

Erleben Sie mit dem Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland (DVZO) eine Reise in die Zeit Ihrer Urgrosseltern. Nehmen Sie Platz auf den Holzbänken unserer Waggons dritter Klasse, wie sie auch von der Wagi-Schlieren hergestellt wurden und folgen Sie der künftigen Route der Limmattalbahn. Der Dampfzug verkehrt am Samstag und Sonntag 7. und 8. September 2019 über verschlungene Pfade des Rangierbahnhofs nach Spreitenbach.

Ein- und aussteigen können Sie in den Bahnhöfen Schlieren, Glanzenberg, Dietikon und Killwangen-Spreitenbach. In den Endbahnhöfen haben Sie Gelegenheit zum Fotografieren und Besichtigen der Dampflok.

Preise & Billette

Die Mitfahrt kostet unabhängig von der Strecke (maximal 1 Retourfahrt) CHF 10.-; Kinder bis 6 Jahre gratis, 6-16 Jahre CHF 5.-. Billette erhalten Sie im «Filisurer-Stübli» (Festgelände SF19 / Brunngasse) oder direkt beim Zugpersonal. Reservationen sind nicht erforderlich.

Fahrplan ab Schlieren Bahnhof

DVZO Fahrplan: Schlieren - Killwangen-Spreitenbach - Schlieren
Samstag, 7. September 2019

11:47        Schlieren
11:51        Glanzenberg
11:55        Dietikon
12:04        Killwangen-Spreitenbach

12:28        Killwangen-Spreitenbach
12:38        Dietikon
12:42        Glanzenberg
12:46        Schlieren

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13:30        Schlieren
13:34        Glanzenberg
13:38        Dietikon
13:47        Killwangen-Spreitenbach

14:10        Killwangen-Spreitenbach
14:21        Dietikon
14:25        Glanzenberg
14:29        Schlieren

__________________________________

16:00        Schlieren
16:04        Glanzenberg
16:08        Dietikon
16:18        Killwangen-Spreitenbach

16:40        Killwangen-Spreitenbach
16:51        Dietikon
16:55        Glanzenberg
16:58        Schlieren







Sonntag, 8. September 2019

10:00        Schlieren
10:04        Glanzenberg
10:08        Dietikon
10:17        Killwangen-Spreitenbach

10:40        Killwangen-Spreitenbach
10:51        Dietikon
10:55        Glanzenberg
10:59        Schlieren

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11:30        Schlieren
11:34        Glanzenberg
11:38        Dietikon
11:47        Killwangen-Spreitenbach

12:10        Killwangen-Spreitenbach
12:21        Dietikon
12:25        Glanzenberg
12:29        Schlieren

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14:30        Schlieren
14:34        Glanzenberg
14:38        Dietikon
14:47        Killwangen-Spreitenbach

15:10        Killwangen-Spreitenbach
15:21        Dietikon
15:25        Glanzenberg
15:29        Schlieren

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16:00       Schlieren
16:04        Glanzenberg
16:08        Dietikon
16:17        Killwangen-Spreitenbach

16:40        Killwangen-Spreitenbach
16:51        Dietikon
16:55        Glanzenberg
16:59        Schlieren

Geschichte des Zuges

Die Hauptreisezeit im Eisenbahn-Nahverkehr war um 1900 nicht wie heute üblich Montag bis Freitag Morgens und Abends, sondern jeweils am Sonntagnachmittag, als bei schönem Wetter die «halbe Stadt» nach draussen fuhr um sich ein wenig von der urbanen Enge und dem Schmutz zu erholen. Sogar für einfache Arbeiter war, wenn sie nicht gleich den ganzen Zahltag in Alkohol umsetzten, eine Bahnfahrt pro Woche ein erschwinglicher Komfort.

Für 75 Rappen, d.h. eine halbe bis eine ganze Stunde Arbeit, konnte ein Erwachsener damals etwa zum Wildpark Langenberg und wieder zurück fahren. Dementsprechend voll waren denn an schönen Sonntagen auch die Züge der Sihltalbahn, und genau für diesen Verkehr beschaffte sie 1898 und 1899 bei der SIG die Wagen des DVZO Dampfzuges, sozusagen als sehr frühe Vorläufer der heutigen S-Bahn: spartanisch und eng, dafür billig. Ganz ähnlich spielte dies auch bei anderen Vororts-Bahnen ab, denen auch die Wagi-Schlieren massgeschneiderte Waggons lieferte.

Wagenbau umfasste damals neben der Stahlbau- und Schmiedekunst auch wesentlich Zimmermanns-, Schreiner-und Wagnerarbeit. Der Aufbau besteht aus einem verzapften und gefugten Kasten aus Eichenholz, der nur zum Witterungsschutz durch Bleche und Metall-Leisten verdeckt ist. Die Dachspannten wurden von einem imprägnierten Segeltuch überdeckt, das zum Schutz der historischen Substanz mittlerweile durch Kupfer ersetzt ist. Im Innern sorgen in den Abteilen der dritten Klasse ein einfaches Täfer und die Lattenbänke aus Eschenholz für ein einigermassen wohnliches Interieur. In den höheren Klassen war der Ausbau entsprechend komfortabler bis luxuriös, konstruktiv unterschieden sich die Wagen der verschiedenen Klassen aber nicht als kurze Vorortsbahn verzichtete dieSihltalbahn ohnehin von Anfang an auf die erste Klasse. Am einen Ende des C-107 ist eine minim grössere Abteillänge erkennbar als Überrest der hier bis Anfang der Dreissigerjahre eingerichteten zweiten Klasse. In sonst stets gleichem Zustand kamen die «Sihltaler» bis in die 1960er-Jahre hinein zum Einsatz, gegen Schluss auch zunehmend im aufkommenden Werktags-Pendlerverkehr. Später waren sie Teil eines der ersten Nostalgiezüge der Schweiz, dem «Schnaaggi-Schaaggi» der Sihltalbahn. Vor bald 40 Jahren hatte der DVZO dann das Glück, diese leichten und wegen ihrer vielen Fenster sehr hellen Oldtimer zu übernehmen

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